Arabella Kiesbauer: Alter, Familie und ihre TV-Karriere

Mann Morits By Mann Morits
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© Manfred Werner - Tsui / CC BY-SA 3.0 / Wikimedia Commons

Arabella Kiesbauer prägte zehn Jahre lang das Nachmittagsprogramm von ProSieben. Inzwischen ist die frühere Talkshow-Ikone wieder regelmäßig im deutschen Fernsehen zu sehen: Nach „Kampf der Realitystars“ moderierte sie 2026 auch die Allstars-Ausgabe des Formats.

Parallel dazu blieb Kiesbauer über viele Jahre ein bekanntes Gesicht des österreichischen Fernsehens. Das Porträt zeigt, wie ihre Karriere begann, welche Sendungen sie geprägt haben und was über ihr Privatleben bestätigt ist.

Arabella Kiesbauer im Kurzprofil

Geburtsdatum 8. April 1969
Alter 57 Jahre
Geburtsort Wien
Beruf Fernsehmoderatorin, Autorin und gelegentliche Schauspielerin
Ausbildung Studium der Publizistik und Theaterwissenschaft
Bekannteste Sendung in Deutschland „Arabella“
Familienstand Verheiratet, zwei Kinder

Ausbildung und erste Schritte beim ORF

Arabella Kiesbauer wurde am 8. April 1969 in Wien geboren. Sie studierte Publizistik und Theaterwissenschaft, bevor sie Ende der 1980er-Jahre ihre Fernsehkarriere beim Österreichischen Rundfunk begann.

Ihre erste wichtige Station war die ORF-Jugendsendung „X-Large“. Dort sammelte sie frühe Moderationserfahrung und legte den Grundstein für eine Laufbahn, die sie später sowohl im österreichischen als auch im deutschen Fernsehen bekannt machen sollte.

Der Durchbruch mit der Talkshow „Arabella“

Den entscheidenden Karriereschritt machte Kiesbauer 1994 bei ProSieben. Bis 2004 führte sie durch die nach ihr benannte tägliche Talkshow „Arabella“. Das Format machte sie einem breiten deutschen Publikum bekannt und wurde zur wichtigsten Sendung ihrer bisherigen Laufbahn.

Kiesbauer gehörte damit zu den prägenden Gesichtern der deutschen Talkshow-Ära der 1990er- und frühen 2000er-Jahre. Über einen Zeitraum von zehn Jahren war sie fast täglich im Nachmittagsprogramm präsent. Mit dem Ende der Sendung verschwand sie jedoch nicht aus dem Fernsehen, sondern verlagerte den Schwerpunkt ihrer Arbeit wieder stärker nach Österreich.

Erfolge in Österreich: „Starmania“, ESC und „Bauer sucht Frau“

Nach und teilweise bereits während ihrer ProSieben-Zeit moderierte Arabella Kiesbauer weitere große Unterhaltungssendungen. Dazu zählt die österreichische Castingshow „Starmania“, die zu ihren bekanntesten Projekten außerhalb Deutschlands gehört.

2015 übernahm sie außerdem eine besonders internationale Aufgabe: Gemeinsam mit weiteren Gastgeberinnen moderierte sie den Eurovision Song Contest. Der Wettbewerb wurde in diesem Jahr in Wien ausgetragen.

Zu einem weiteren langfristigen Bestandteil ihrer Karriere wurde die österreichische Ausgabe von „Bauer sucht Frau“. Ihre offizielle Website führt die Sendung weiterhin als eine ihrer langjährigen Moderationen. Wer sich für Teilnehmer des Formats interessiert, findet bei Techzem auch ein Porträt über „Bauer sucht Frau“-Star Uwe Abel.

Rückkehr ins deutsche Fernsehen

2025 übernahm Arabella Kiesbauer die Moderation von „Kampf der Realitystars“ bei RTLZWEI. Damit kehrte sie nach langer Zeit wieder prominent auf die deutschen Bildschirme zurück. In der Realityshow führt sie durch die Entscheidungsrunden und begleitet die Konflikte sowie das Ausscheiden der Kandidatinnen und Kandidaten.

Das Engagement knüpfte zwar an ihre frühere Bekanntheit in Deutschland an, führte sie aber in ein deutlich verändertes Fernsehumfeld. Statt einer täglichen Talkshow steht nun ein modernes Realityformat im Mittelpunkt.

Was macht Arabella Kiesbauer 2026?

Auch 2026 bleibt Arabella Kiesbauer als Moderatorin aktiv. Sie präsentierte „Kampf der RealityAllstars“, eine Ausgabe mit bekannten Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus der Geschichte des RTLZWEI-Formats. Der Sender setzte den Start der Staffel auf den 15. April 2026 an, wie aus der offiziellen Ankündigung von RTLZWEI hervorgeht.

Damit steht Kiesbauer 2026 sowohl für ihre langjährige Fernseherfahrung als auch für die Verbindung zwischen klassischer TV-Unterhaltung und aktuellen Realityformaten. Ihre Moderation der Allstars-Ausgabe bestätigt, dass das deutsche Comeback von 2025 keine einmalige Rückkehr war.

Ehemann und Kinder: Was über ihre Familie bekannt ist

Arabella Kiesbauer hält ihr Privatleben weitgehend aus der Öffentlichkeit heraus. Bestätigt ist, dass sie verheiratet ist und zwei Kinder hat. Weitere persönliche Angaben zu den Kindern stehen für ihre öffentliche Tätigkeit nicht im Vordergrund.

Diese Zurückhaltung unterscheidet ihr Familienleben deutlich von ihrer langjährigen Präsenz im Fernsehen. Während Kiesbauer beruflich regelmäßig vor der Kamera steht, bleiben Ehe und Kinder überwiegend privat.

Arabella Kiesbauer als Autorin

Neben ihrer Arbeit als Moderatorin veröffentlichte Kiesbauer mehrere Bücher. Zu ihren bekannten Titeln gehören „Nobody is perfect“ und „Mein afrikanisches Herz“. Damit erweiterte sie ihre öffentliche Arbeit um persönliche und gesellschaftliche Themen.

Darüber hinaus engagierte sie sich im Bereich Integration. Für diesen Einsatz erhielt sie das Goldene Verdienstzeichen der Republik Österreich. Die Auszeichnung unterstreicht, dass ihre öffentliche Rolle über Unterhaltungssendungen und klassische Moderationsaufgaben hinausgeht.

Eine Karriere zwischen zwei Fernsehwelten

Arabella Kiesbauers Karriere reicht von einer ORF-Jugendsendung über eine der bekanntesten deutschen Talkshows bis zu großen Unterhaltungssendungen und Reality-TV. Besonders bemerkenswert ist dabei ihre anhaltende Präsenz: Jahrzehnte nach dem Start bei „X-Large“ übernimmt sie weiterhin zentrale Moderationsaufgaben.

Für viele deutsche Zuschauer bleibt ihr Name eng mit „Arabella“ verbunden. Ihre Projekte von „Starmania“ und „Bauer sucht Frau“ bis zu „Kampf der RealityAllstars“ zeigen jedoch, dass ihre berufliche Laufbahn wesentlich breiter angelegt ist.

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