Esther Schweins gehört seit den 1990er-Jahren zu den vielseitigen Persönlichkeiten der deutschen Unterhaltungsbranche. Bekannt wurde sie durch die Comedyshow „RTL Samstag Nacht“, später arbeitete sie unter anderem als Schauspielerin, Moderatorin, Regisseurin und Synchronsprecherin.
Auch 2026 blieb Schweins im Fernsehen präsent: Sie trat bei „Let’s Dance“ an, musste den Wettbewerb jedoch nach einer Verletzung vorzeitig verlassen. Daneben steht sie weiterhin für Film- und Serienproduktionen vor der Kamera.
Wer ist Esther Schweins?
Esther Schweins wurde am 18. April 1970 in Oberhausen geboren. Am 14. September 2026 ist sie 56 Jahre alt. Ihre Schauspielausbildung begann sie mit Unterricht in Karlsruhe, anschließend besuchte sie für etwa ein Jahr die Westfälische Schauspielschule in Bochum.
Ihre Laufbahn lässt sich nicht auf ein einzelnes Tätigkeitsfeld reduzieren. Neben Rollen in Film und Fernsehen übernahm sie Moderationen, führte Regie und lieh internationalen Figuren ihre deutsche Stimme.
Der Durchbruch mit „RTL Samstag Nacht“
Einem großen Publikum wurde Esther Schweins als Ensemblemitglied von „RTL Samstag Nacht“ bekannt. Sie gehörte der Comedyshow von 1993 bis 1998 an und war damit während einer prägenden Phase des deutschen Privatfernsehens Teil der Sendung.
Das Ensemble erhielt 1994 einen Bambi sowie den Bayerischen Fernsehpreis. Für Schweins bildete die Show die Grundlage für eine langfristige Karriere, die weit über Sketch-Comedy hinausging. Einen weiteren Rückblick auf eine prägende Persönlichkeit der damaligen Fernsehunterhaltung bietet das Porträt über Thomas Gottschalk und seinen Rückzug aus der Öffentlichkeit.
Filme, Serien und die Stimme von Prinzessin Fiona
Nach „RTL Samstag Nacht“ war Schweins in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen zu sehen. Eine ihrer längerfristigen Serienrollen übernahm sie von 2020 bis 2024 in der ZDF-Produktion „Blutige Anfänger“: Dort spielte sie Dr. Julia Salomon.
In der ARD-Serie „Die Kanzlei“ verkörpert sie die Staatsanwältin Barbara Geldermann. Die Rolle wird seit 2020 ausgestrahlt; ihre Agentur ordnet den Beginn der entsprechenden Produktionsperiode bereits dem Jahr 2019 zu. In der aktuellen Filmografie wird Schweins weiterhin als Teil der Serie geführt.
Viele Zuschauer kennen ihre Stimme außerdem aus den deutschen Fassungen der „Shrek“-Filme. Schweins sprach darin Prinzessin Fiona und wurde dadurch auch einem Publikum bekannt, das sie nicht aus ihren Fernsehrollen kannte.
Arbeit als Regisseurin und Moderatorin
Schweins blieb nicht ausschließlich vor der Kamera oder dem Mikrofon tätig. Sie arbeitete ebenfalls als Moderatorin und übernahm Regieaufgaben. Zu ihren Inszenierungen gehört das Bühnenstück „Caveman“.
Diese Verbindung aus Schauspiel, Synchronarbeit, Moderation und Regie prägt ihr berufliches Profil bis heute. Eine Übersicht wichtiger Stationen und Produktionen bietet das Porträt von filmportal.de.
Warum Esther Schweins „Let’s Dance“ 2026 verlassen musste
2026 nahm Esther Schweins an „Let’s Dance“ teil. Ihr Tanzpartner war der Profitänzer Massimo Sinató. Die Teilnahme endete allerdings nicht durch eine reguläre Entscheidung der Jury oder des Publikums, sondern aus gesundheitlichen Gründen.
Am 17. April 2026 teilte RTL mit, dass Schweins vor der sechsten Show auf ärztlichen Rat ausscheiden müsse. Nach Angaben des Senders hatte sie sich zwei Rippen gebrochen; eine davon hatte sich verschoben. Unter diesen Umständen war eine Fortsetzung des Trainings und des Wettbewerbs nicht möglich.
Das verletzungsbedingte Aus fiel unmittelbar vor ihren 56. Geburtstag am 18. April. RTL erläuterte die Hintergründe in einem Beitrag zum Ausscheiden von Esther Schweins.
Was macht Esther Schweins heute?
Die aktuelle Agentur-Filmografie führt Esther Schweins weiterhin im Zusammenhang mit „Die Kanzlei“. Darüber hinaus gehört sie zum Dokumentarfilm „Was haben wir gelacht“, dessen Kinostart ihre Agentur für den 16. Juli 2026 angab.
Der Film beschäftigt sich mit dem deutschen Unterhaltungsfernsehen der 1990er- und 2000er-Jahre und betrachtet diese Zeit aus weiblicher Perspektive. Schweins kann dabei auf ihre eigenen Erfahrungen aus der erfolgreichen Phase von „RTL Samstag Nacht“ zurückblicken.
Wohnorte und Familie
Nach Angaben ihrer Agentur hat Esther Schweins Wohnsitze auf Mallorca und in Berlin. Weitergehende Aussagen über ihren genauen Lebensmittelpunkt lassen sich daraus nicht ableiten.
Ihr Privatleben behandelt Schweins deutlich zurückhaltender als ihre berufliche Arbeit. In einem Interview bestätigte sie, dass ihr Lebenspartner verstorben ist. Während dieser schwierigen Zeit habe sie Unterstützung bei Freunden gefunden.
In Medien kursieren zusätzliche Angaben über den Partner, seine Todesursache und die gemeinsamen Kinder. Da Schreibweisen und private Einzelheiten nicht durch die vorliegenden verlässlichen Quellen eindeutig abgesichert sind, sollten sie nicht als bestätigte Tatsachen dargestellt werden. Ebenso gibt es keine belastbaren aktuellen Angaben zu einer Ehe oder einem neuen Partner.
Häufige Fragen zu Esther Schweins
Wie alt ist Esther Schweins?
Esther Schweins wurde am 18. April 1970 geboren. Am 14. September 2026 ist sie 56 Jahre alt.
Woher kommt Esther Schweins?
Sie wurde in Oberhausen geboren. Schauspielunterricht nahm sie in Karlsruhe; anschließend besuchte sie etwa ein Jahr lang die Westfälische Schauspielschule in Bochum.
Wodurch wurde Esther Schweins bekannt?
Ihr großer Durchbruch gelang ihr als Mitglied des Ensembles von „RTL Samstag Nacht“. Sie wirkte von 1993 bis 1998 an der Comedyshow mit.
Welche Figur spricht Esther Schweins in „Shrek“?
In der deutschen Fassung der „Shrek“-Filme ist Esther Schweins die Stimme von Prinzessin Fiona.
Wo lebt Esther Schweins?
Das offizielle Agenturprofil nennt Mallorca und Berlin als ihre Wohnorte. Genauere private Angaben zu ihren Wohnsituationen sind nicht bestätigt.
Warum ist Esther Schweins bei „Let’s Dance“ ausgeschieden?
Sie musste „Let’s Dance“ am 17. April 2026 vor der sechsten Show auf ärztlichen Rat verlassen. RTL zufolge hatte sie zwei gebrochene Rippen, von denen sich eine verschoben hatte.