Elyas M’Barek: Vom Serienstar zum erfolgreichen Produzenten

Mann Morits By Mann Morits
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© Manfred Werner - Tsui / CC BY-SA 3.0 / Wikimedia Commons

Elyas M’Barek gehört zu den bekanntesten Schauspielern des deutschsprachigen Kinos. Seinen Durchbruch feierte er als Cem Öztürk in „Türkisch für Anfänger“, später lockten vor allem die drei „Fack ju Göhte“-Filme ein großes Publikum in die Kinos.

Inzwischen arbeitet M’Barek nicht mehr ausschließlich als Schauspieler und Synchronsprecher. Mit der Netflix-Dokumentation „Babo – Die Haftbefehl-Story“ trat er 2025 erstmals als Filmproduzent in Erscheinung.

Elyas M’Barek im Kurzprofil

Geburtsdatum 29. Mai 1982
Geburtsort München
Alter 44 Jahre
Nationalität Österreichisch
Beruf Schauspieler, Synchronsprecher und Produzent
Bekannt durch „Türkisch für Anfänger“ und „Fack ju Göhte“
Ehefrau Jessica M’Barek, geborene Riso

Herkunft und erste Rolle im Kino

Elyas M’Barek wurde am 29. Mai 1982 in München geboren. Obwohl seine Karriere eng mit der deutschen Film- und Fernsehbranche verbunden ist, führt ihn seine Schauspielagentur mit österreichischer Nationalität. Als beruflicher Wohnort ist München angegeben.

Sein Kinodebüt gab M’Barek 2001 mit einer kleinen Rolle in der Komödie „Mädchen, Mädchen“. Es war der Beginn einer Laufbahn, die ihn vom Nachwuchsdarsteller zu einem der gefragtesten Gesichter des deutschsprachigen Unterhaltungskinos führte. Eine Übersicht seiner frühen und späteren Rollen bietet auch das Porträt von filmportal.de.

„Türkisch für Anfänger“ brachte den Durchbruch

Die entscheidende Rolle seiner frühen Karriere war Cem Öztürk in der Fernsehserie „Türkisch für Anfänger“. Die Figur machte M’Barek einem breiten Publikum bekannt und wurde zu einem wichtigen Ausgangspunkt für seine weitere Arbeit im Fernsehen und im Kino.

Seine Darstellung verband Humor mit einer markanten Präsenz, die später auch viele seiner Kinorollen prägte. M’Barek etablierte sich damit früh als Darsteller, der sowohl komödiantische als auch ernstere Stoffe tragen kann.

Der große Kinoerfolg mit „Fack ju Göhte“

Zum endgültigen Kinostar wurde Elyas M’Barek durch die „Fack ju Göhte“-Trilogie. Die Filme zählen zu den prägenden Erfolgen seiner Karriere und machten seine Rolle als unkonventioneller Lehrer zu einer seiner bekanntesten Figuren.

M’Bareks Filmografie reicht jedoch deutlich über Komödien hinaus. Im Thriller „Who Am I – Kein System ist sicher“ war er Teil einer Geschichte über Hacker und digitale Identitäten. Mit „Der Fall Collini“ übernahm er zudem eine Rolle in einem ernsteren Justizstoff.

Weitere bekannte Produktionen sind „Das perfekte Geheimnis“, „Nightlife“ und „Tausend Zeilen“. Damit bewegte er sich im Laufe seiner Karriere zwischen Ensemblekomödie, Thriller, Drama und gesellschaftlich geprägtem Film. Ähnliche Einblicke in den Weg eines bekannten deutschsprachigen Schauspielers bietet das Porträt über Jan Josef Liefers und seine Karriere.

Auch als Synchronsprecher aktiv

Neben seinen Auftritten vor der Kamera arbeitet Elyas M’Barek als Synchronsprecher. Besonders bekannt ist seine Stimme aus den deutschen Fassungen mehrerer „Paddington“-Filme, in denen er dem titelgebenden Bären seine Stimme lieh.

Die Synchronarbeit ergänzt sein Profil um einen Bereich, in dem allein Stimme, Timing und sprachlicher Ausdruck eine Figur tragen müssen. Sein offizielles Agenturprofil dokumentiert darüber hinaus Filmrollen, Fernseharbeiten und Auszeichnungen.

Vom Schauspieler zum Filmproduzenten

2025 erweiterte M’Barek sein berufliches Tätigkeitsfeld. Mit „Babo – Die Haftbefehl-Story“ gab er sein Debüt als Filmproduzent. Die Netflix-Dokumentation über den Rapper Haftbefehl startete am 28. Oktober 2025.

Produziert wurde der Film von 27 KM’B Pictures, einer gemeinsamen Produktionsfirma M’Bareks. Der Schritt hinter die Kamera zeigt, dass er künftig nicht nur als Darsteller an Projekten beteiligt sein möchte, sondern auch deren Entwicklung und Umsetzung mitgestaltet. Netflix bezeichnete die Dokumentation in seiner offiziellen Ankündigung ausdrücklich als sein Produzentendebüt.

Welche neuen Filme sind geplant?

Das Agenturprofil von Elyas M’Barek führt „Der perfekte Urlaub“ als neues Filmprojekt unter der Regie von Bora Dagtekin. Damit arbeitet er erneut mit dem Regisseur zusammen, der bereits eng mit einigen seiner größten Erfolge verbunden ist.

Außerdem kündigte die Agentur „Virginia Woolf’s Night and Day“ mit M’Barek für einen Kinostart am 9. Juli 2026 an. Da sich Veröffentlichungstermine ändern können, empfiehlt sich vor einem geplanten Kinobesuch eine Prüfung des aktuellen Spielplans.

Ehefrau Jessica M’Barek und Privatleben

Elyas M’Barek ist seit 2022 verheiratet. Seine Frau ist das US-amerikanische Model Jessica Riso, die seit der Hochzeit den Namen Jessica M’Barek trägt. Der Schauspieler bestätigte die Ehe öffentlich.

Darüber hinaus hält das Paar sein gemeinsames Leben weitgehend aus der Öffentlichkeit heraus. Ob Elyas und Jessica M’Barek Kinder haben, ist durch verlässliche öffentliche Quellen nicht bestätigt. Frühere Aussagen über einen möglichen Kinderwunsch reichen nicht aus, um tatsächlichen Nachwuchs zu belegen.

Auch Angaben zu einem konkreten privaten Wohnort sollten mit Vorsicht behandelt werden. München ist in seinem Agenturprofil lediglich als beruflicher Wohnort verzeichnet.

Häufige Fragen zu Elyas M’Barek

Wie alt ist Elyas M’Barek?

Elyas M’Barek wurde am 29. Mai 1982 geboren und ist 44 Jahre alt.

Ist Elyas M’Barek Deutscher oder Österreicher?

Er wurde in München geboren und arbeitet vor allem im deutschen Filmgeschäft. Seine Schauspielagentur gibt seine Nationalität jedoch als österreichisch an.

Mit welcher Rolle wurde Elyas M’Barek bekannt?

Seinen Durchbruch hatte er als Cem Öztürk in der Fernsehserie „Türkisch für Anfänger“. Zum großen Kinostar wurde er anschließend durch die „Fack ju Göhte“-Filme.

Mit wem ist Elyas M’Barek verheiratet?

Seit 2022 ist der Schauspieler mit dem US-amerikanischen Model Jessica M’Barek, geborene Riso, verheiratet.

Hat Elyas M’Barek Kinder?

Es gibt keine verlässlich bestätigte öffentliche Angabe dazu, ob Elyas und Jessica M’Barek Kinder haben. Entsprechende Gerüchte sollten deshalb nicht als Tatsache dargestellt werden.

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